Moderne LED-Schwibbögen

Design-Lichterbögen von Näumanns und Björn Köhler

Besonders Figuren aus Holz kommen unter den Lichterbögen mit modernem Design zur Geltung.

 

Die Schwibbögen von Näumanns sind mit einer Grundplatte ausgestattet und können mit oder ohne die Platte aufgestellt werden. Dadurch ergeben sich besonders vielfältige Möglichkeiten für die Dekoration der eigenen Figurensammlung.

 

Die Bögen von Näumanns sind aus Ahorn gefertigt, die von Björn Köhler sind ebenfalls aus Holz - und in den Varianten natur, weiß und anthrazit erhältlich.


Moderne Schwibbögen von Näumanns aus Seiffen

Moderne Schwibbögen von Björn Köhler aus Eppendorf


HINWEIS:  Lichterbogen wird ohne Figuren geliefert. Diese müssten separat bestellt werden.

Produktübersicht über alle Schwibbögen von Näumanns

Produktübersicht über alle Schwibbögen von Björn Köhler

Bekannt und beliebt: Schwibbögen aus dem Erzgebirge

Im Erzgebirge begegnet man Schwibbögen und Lichterbögen zur Weihnachtszeit an vielen Orten. Er ist das wohl bekannteste Symbol des Erzgebirges und eines der beliebtesten Produkte der Volkskunst aus dem Erzgebirge. Aber auch weit darüber hinaus hat der Schwibbogen viele Liebhaber gefunden.

Geschichte und Bedeutung

Jahrhundertealte Tradition

Ursprünglich stammt der Begriff Schwibbogen aus der Architektur, vermutlich abgeleitet von der Bezeichnung Schwebe- oder Strebebogen: Es handelt sich dabei um einen waagerechten Bogen, der zwei Gebäude oder Gebäudeteile spreizt. Häufig zu finden sind Schwebebögen in engen Gassen mittelalterlicher Städte wie Passau oder Regensburg. Als Schwibbogen bezeichnet man heute vor allem einen Lichterbogen aus dem Erzgebirge, der als Dekoration dient. Die ältesten bekannten Lichterbögen dieser Art stammen aus dem 18. Jahrhundert.

Sehnsucht nach Licht

Am Anfang war der Schwibbogen noch kein spezielles Symbol der Weihnachtszeit: Die Lichter waren Symbol für die Sehnsucht der Bergleute nach Tageslicht, das sie vor allem in den Wintermonaten oft über Wochen nicht zu Gesicht bekamen. Man stellte die leuchtenden Lichterbögen in die Fenster, damit die Bergleute auch im Dunkeln den Weg nach Hause fanden.
Einer anderen Theorie zufolge geht die Darstellungsform des Bogens auf eine Tradition der Bergleute zurück, die ihre brennenden Grubenlampen zur letzten Schicht vor Weihnachten halbkreisförmig an die Wand hängten und damit einen Grubeneingang – das sogenannte Mundloch – darstellten.

Dekoration in klein und groß

Heute dienen Schwibbögen in erster Linie als Dekoration; in der Weihnachtszeit darf ein erzgebirgischer Schwibbogen im Fenster nicht fehlen. Auch als Großbögen für den Außenbereich finden Schwibbögen mittlerweile Verwendung. Der mit 25 Meter Breite derzeit größte freistehende Schwibbogen der Welt wurde 2012 in Johanngeorgenstadt aufgestellt. (Quelle: Wikipedia)

Aussehen und Motive

Christliche Szenen

Im Körper eines Schwibbogens (seltener auch auf ihm) befinden sich szenische Darstellungen, die von Kerzen beleuchtet werden. Ursprünglich wurden im Halbrund zunächst christliche Motive, dann Sonne, Mond und Sterne dargestellt – vermutlich sollte  der „Himmelsbogen“ symbolisiert werden, auch drückte sich darin die Sehnsucht nach Licht aus.

Weltliche Motive

In einem der ältesten bekannten Schwibbögen aus dem 18. Jahrhundert wurden die damaligen Erwerbsquellen im Erzgebirge – Klöppeln, Schnitzen und Bergbau – dargestellt. Heute mischen sich die traditionellen – christlichen, weihnachtlichen – Motive mit solchen, die nur in einem sehr weiten Sinn mit Religion zu tun haben. Auch winterliche Motive oder der Wald mit seinen Tieren und die Heimat sind beliebte Motive geworden.

Traditionelle Volkskunst

Bis ins 20. Jahrhundert wurden Schwibbögen überwiegend aus Metall gefertigt. Heute ist Holz als Werkstoff am weitesten verbreitet. Viele Volkskunst-Werkstätten aus dem Erzgebirge, vor allem in und um den bekannten Ort Seiffen im Ost-Erzgebirge, stellen Schwibbögen und Lichterbögen mit großem Geschick her. Die Anfertigung dieser traditionellen Schmuckstücke aus Holz setzt hohes kunsthandwerkliches Können voraus.

Licht in allen Varianten

Die Beleuchtung erfolgt teils elektrisch, teils mit Kerzen und seit einiger Zeit auch mit modernen Leuchtmittlen (siehe unten). Bei einigen Modellen sind sogar die Gebäude von innen beleuchtet.

Moderne Schwibbögen

Neue Formen

Seit einigen Jahren stellt man Schwibbögen auch in anderen als den althergebrachten Formen her. So hat sich zum Beispiel die Lichterspitze, ein Dreieck mit unkonventionellen Motiven wie beispielsweise einem Forsthaus, etablieren können. Von verschiedenen Firmen werden Schwibbögen in der Form gotischer Bögen im Stil von Kirchenfenstern angefertigt – und finden zahlreiche Liebhaber.

Stilvoll designte Lichterbögen

Sehr modern sind gerade stilvoll designte Lichterbögen mit indirekter LED-Innenbeleuchtung wie zum Beispiel von Björn Köhler und Näumanns. Sie sparen nicht nur Energie sondern passen auch gut zu modern eingerichteten Räumen.

 

Allen Schwibbögen, ob modern oder traditionell, gemeinsam ist auf jeden Fall eins: Durch ihr Leuchten in den Fenstern garantieren sie eine stimmungsvolle und helle Weihnachtszeit.


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